Trogaphil 2026: Ein Wochenende voller Philatelie und Gemeinschaft in Trochtelfingen
Vom 1. bis 3. Mai 2026 stand das schwäbische Trochtelfingen ganz im Zeichen der Philatelie. Der Philatelieclub Montfort ließ es sich nicht nehmen, mit einer achtköpfigen Abordnung und insgesamt neun Exponaten anzureisen, um Flagge zu zeigen und die Ergebnisse monatelanger Forschungs- und Gestaltungsarbeit zu präsentieren. Auftakt und fachlicher Austausch
Nach einer kurzen und entspannten Anreise am Freitagmorgen wurden die Exponate routiniert in die Rahmen gebracht. Die darauffolgenden Tage boten den idealen Rahmen für das, was unser Hobby so besonders macht: das Fachsimpeln. In familiärer Atmosphäre wurden alte Freundschaften gepflegt, Erinnerungen aufgefrischt und neue Kontakte in der Sammlergemeinschaft geknüpft. Es war eine hervorragende Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand – oder vielmehr den eigenen Rahmenrand – hinauszublicken. Strenge Jury und diskussionswürdige Umstufung
Die Bekanntgabe der Bewertungsergebnisse am Sonntag zeigte deutlich, dass die Jury einen strengen, aber kompetenten Maßstab angelegt hatte. Während die meisten Ergebnisse den Erwartungen entsprachen, sorgte eine Entscheidung für Diskussionsstoff:
Evas tiefgreifendes Exponat Die Post in der Vorphilatelie Europas und ihre Bedeutung für den Versand textiler Muster wurde von der Jury gegen ihren expliziten Willen von der Kategorie Postgeschichte 2c in die Open Philately umgestuft. Dies zeugte aus Sicht des Vereins von einem grundlegenden Missverständnis der gezeigten Inhalte. Erfreulicherweise führte ein klärendes Gespräch zwischen Eva und einem der Juroren zu neuen Einsichten auf Seiten der Bewertungskommission und regte dazu an, das bestehende Reglement noch einmal kritisch zu hinterfragen. Erfolge und Überraschungen
Trotz der Unstimmigkeiten bei der Einordnung konnte Eva mit hervorragenden 87 Punkten glänzen. Als Ehrenpreis erhielt sie das Standardwerk von Walter Michael Hopferwieser über Pioneer Rocket Mail + Space Mail.
Für die größte Überraschung sorgte jedoch Franz. Sein Exponat Sozialgeschichte des Jazz wurde mit 92 Punkten als das beste der gesamten Ausstellung prämiert. Franz selbst kommentierte den Erfolg mit gewohntem Understatement: Er halte dieses Exponat eigentlich für das am wenigsten fortgeschrittene seines Portfolios.
Die Jury sah das anders und belohnte ihn mit dem Best of Show-Status und einem hölzernen Postboten aus dem Erzgebirge – eine klassische Rauchfigur, die nun als origineller Ehrenpreis seine Sammlung ziert.
Auch die weiteren Kolleginnen und Kollegen des Philatelieclubs Montfort konnten durchweg zufriedenstellende Ergebnisse erzielen und zum positiven Gesamtauftritt des Vereins beitragen. Ein versöhnlicher Abschied
Die Gastfreundschaft in Trochtelfingen begleitete uns bis zum Schluss. Die Inhaber unseres Übernachtungsgasthofes verabschiedeten die Delegation mit jeweils einem Viererkarton Bier im Gepäck, was die Heimreise sichtlich beflügelte. Fazit: Die Trogaphil 2026 bleibt uns als eine harmonische, familiäre Veranstaltung mit interessanten Menschen und fachlich hohem Niveau in Erinnerung. Wir kommen gerne wieder!
Zwischen Zähnung und Zeitgeist: Ein Rückblick auf den philosophischen Deep-Dive im Rankweiler Hof
Beim Vereinstreffen am 3. April im Rankweiler Hof wurde bewiesen, dass Philatelie weit mehr ist als das Sammeln von gezacktem Papier. Unter der Leitung von Franz Zehenter begaben wir uns auf eine Reise durch die Weltgeschichte,
die den Staub von den Alben pustete und den Blick weit über den Zähnungsrand hinaus lenkte. Wenn Briefmarken zu Denkmälern werden
Es war kein gewöhnlicher Vortrag über trockene Theorie. Stattdessen erlebten die Gäste, wie konkrete philatelistische Prachtstücke als Beweismittel für die großen Fragen der Menschheit dienten.
Die Brücke zwischen der Haptik seltener Belege und der Tiefe philosophischer Dilemmata wurde in diesem Vortrag geschlagen. Drei Giganten im Fokus Im Zentrum des Abends standen drei Persönlichkeiten, die unsere Weltordnung maßgeblich geprägt haben – und die auf zahllosen Postwertzeichen verewigt wurden:
Martin Luther: Wir diskutierten das Spannungsfeld zwischen der Vorherbestimmung (Determinismus) und seinem legendären Eigensinn. Die gezeigten Blätter verdeutlichten eindrucksvoll, wie Luthers Auflehnung die europäische Bildsprache veränderte.
Johannes Calvin: Hier stand die Ordnung im Vordergrund. Anhand philatelistischer Belege wurde analysiert, wie die Lehre von den „Zwei Reichen“ Struktur in die Gesellschaft brachte – und wie sich diese Ordnung in der Philatelie widerspiegelt.
Karl Marx: Den Abschluss bildete der Blick auf Gerechtigkeit und den Willen zum Frieden. Es war faszinierend zu sehen, wie Marx’ Visionen weltweit auf Briefmarken instrumentalisiert oder geehrt wurden, um politische Botschaften zu transportieren. Tiefgang traf Spitzen-Philatelie Das Highlight des Abends war zweifellos die Analyse der Belege. Es ging nicht nur darum, dass ein Denker auf einer Marke abgebildet ist, sondern wie die Gestaltung, der Stempel oder der Kontext des Beleges das jeweilige philosophische Argument untermauert.
„Ein seltener Fehldruck kann eine Geschichte erzählen, aber die richtige Marke am richtigen Brief kann ein ganzes Weltbild erklären.“ – Ein passendes Resümee für diesen Abend. Fazit: Mehr als nur ein Hobby
Der Abend im Rankweiler Hof war zumindest intellektuell anregend. Wer dachte, Philatelie sei ein einsames Hobby für das stille Kämmerlein, wurde eines Besseren belehrt. Es wurde auch deutlich: In jeder Marke steckt ein Stück Freiheit, ein Stück Vorherbestimmung und ganz viel Zeitgeschichte.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für die spannenden Impulse!
Für alle, die den Abend noch einmal Revue passieren lassen wollen oder den Termin verpasst haben, steht weiterhin die ausführliche PDF-Variante Der Vortrag in vollem Umfang zur Verfügung.
Nachbericht: Don’t Panic! – Eine galaktische Reise durch Raum, Zeit und Chaos
Unter dem (überlebenswichtigen) Motto „Das Universum ist groß. Briefmarken sind klein. Ein Handtuch ist lebensnotwendig“ fand das Vereinstreffen am 20. März 2026 statt. Es war kein gewöhnlicher Abend – es war eine Expedition in die unendlichen Weiten des organisierten Wahnsinns, fernab von Standard-Katalogen und Zähnungsschlüsseln. Die Highlights des Abends
Der Vortrag führte uns an Orte, an denen die Logik Urlaub macht und die Philatelie zur Philosophie wird:
Sport vs. Galaxis: Wir lernten, warum Diskuswerfer auf Marken die Ruhe selbst sind, während um sie herum das galaktische Chaos tobt. Eine Lektion in stoischer Gelassenheit.
Aschenputtels Erbsen: Was hat die Märchenfigur mit der modernen Postgeschichte zu tun? Mehr als man denkt! Es ging um die Trennung von Spreu und Weizen – oder eben um das Erkennen des Wesentlichen im Meer des menschlichen Narzissmus.
Die Antwort auf Alles: Anhand von Stempeln und Reko-Zetteln wurde mathematisch präzise (und völlig absurd) bewiesen, dass die Antwort auf alle philatelistischen Fragen tatsächlich 42 lautet. Deep Thought wäre stolz auf uns gewesen.
Der Rolling-Stones-Faktor: Ein Freistempel als Warnung vor dem Wahnsinn? Ja, das gibt es. Es war der ultimative Beleg dafür, dass die Grenze zwischen Sammelleidenschaft und totaler Exzentrik hauchdünn ist. Fazit des Abends: Wer seine philatelistischen Vorurteile an der Garderobe abgegeben hatte, wurde mit einer Erkenntnis belohnt: Ein Probedruck der Siegesgöttin kann in einem absurden Dasein tatsächlich der letzte Rettungsanker sein. Was bleibt?
Es war lehrreich, es war herrlich absurd und vor allem: Niemand verfiel in Panik. Die Resonanz der versammelten Mitglieder zeigte deutlich, dass auch ein trockenes Hobby wie die Philatelie Raum für Humor und kosmische Tiefe bietet.
Die Werbeschau im Interspar Altenstadt stand unter dem Motto „Wandzeitung“.
Bei dieser Ausstellung vom 7. bis 24. Jänner 2026 wurden 22 Ein-Rahmen-Exponate
aus den unterschiedlichsten Klassen gezeigt werden. Sie richtete sich insbesondere
an die Kunden des Supermarktes ohne philatelistische Kenntnisse.
Wir wollten damit der Bezeichnung "Werbeschau" gerecht werden.
Als Aufhänger wurde in zwei Rahmen eine echte Wandzeitung mit Informationen
zu den einzelnen Objekten gezeigt, mit entsprechenden Schlagzeilen und Kurzartikeln.
Eva zeigte eine bunte Palette aus Thematik Abenteuer im Kopf und Paul Flora und Postgeschichte Hierarchie und Geheimcode, während Franz neben der Thematik Wette auf Gott, Marc Chagall und Jazz Forever,
der Postgeschichte Census Marks noch ein Exponat aus dem Bereich der traditionellen Philatelie Twopence Blue gezeigt hat. Ergänzt wurden diese Exponate durch weitere 13 Exponate von KollegInnen aus dem Philatelie-Club Montfort aus den
Bereichen Traditionelle Philatelie, Postgeschichte, Thematik und auch Open Philately. Diese bunte Mischung aus den wichtigsten Bereichen der Philatelie zeigte die breite Palette an Möglichkeiten auf. Die Rückmeldungen sowohl aus dem Bereich der Vereinskollegen
wie auch von nicht philatelistischer Seite waren sehr positiv und motivierend, sodass wir sicherlich auch in Zukunft diese Gelegenheit des Ausstellens weiter verfolgen werden.
Die zweite Durchführung des „Bayern Hybrid“-Formats (Online-Präsentation auf der BDPh-Webseite „Exponate Online“) war ein voller Erfolg. Ich präsentierte dort mein Exponat „Dilemma Mythos“.
Die Besprechung der Exponate, die am 15. November beim Juroren-Seminar in Herzogenaurach stattfand, bot erneut sehr interessante Gespräche zwischen Juroren und Ausstellern. Das zukunftsweisende Format bewährte sich erneut.
Mein Exponat konnte dabei mit einer sehr hohen Punktzahl von 93 überzeugen.
Ulm glänzt als Philatelie-Zentrum: Erfolgreiche Briefmarkenbörse und Danubria 2025
Die Internationale Briefmarken-Börse in der Messe Ulm bestätigte einmal mehr ihren Ruf als jährlicher Fixpunkt für Philatelisten. Neben der nationalen Spitzenausstellung Postgeschichte Live war die Börse auch der Rahmen für die gut besuchte regionale Wettbewerbsausstellung Danubria 2025.
Im Rahmen der Danubria war mein auf acht 16er-Rahmen erweitertes Exponat "Man richtet sich's - die sieben Todsünden" zu sehen. Das Exponat wurde von der Jury mit einer Goldmedaille und starken 91 Punkten ausgezeichnet.
Über den Wettbewerb hinaus bot die Börse Gelegenheit zum erfolgreichen Materialkauf – nach einigen mageren Jahren konnten wir endlich wieder spannendes Material bei einem Händler finden. Besonders wertvoll war jedoch der Austausch: Die Börse in Ulm etabliert sich immer stärker als wichtiger Treffpunkt, was sich in zahlreichen anregenden Gesprächen zwischen interessierten Sammlern und Ausstellern widerspiegelte.
Eva erreicht Qualifikation als Jurorin in Rang 1
Seit Oktober 2025 ist Eva als Rang 1 Jurorin für die Klassen Thematik, Postgeschichte und Literatur qualifiziert. Ihre Qualifikation erlaubt ihr die Bewertung dieser Klassen auf nationalen Ausstellungen.
Wieder ein kleiner Erfolg
Zum ersten Mal wurde das Exponat "Dilemma Mythos" mit acht Rahmen im 16-er-Format gezeigt. Der Deutsche Verband verwendet fast ausschließlich diese neuen Rahmen. Der dafür notwendige Umbau wurde belohnt: Bei dieser nationalen Ausstellung - das Exponat wurde erstmals in Rang 1 präsentiert - wurde diesem eine Großgold-Medaille mit Ehrenpreis zugesprochen.
Zudem wurde mir die Prof. Dr. Joerger-Medaille verliehen, die für jeden Sammler nur einmal für ein herausragendes Thematik-Exponat vergeben werden kann. Zeigen kann ich diese Medaille leider noch nicht, da sie mit Gravur mit meinem Namen versehen werden muss, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Eine kleine Herausforderung stellt der Ehrenpreis dar: Der weltbekannte englische Philatelist Edward B. Proud veröffentlichte in seiner Buchreihe über die Postgeschichte der englischen Kolonien, unter anderem ein dreibändiges Werk über die Postgeschichte von Malaya. Der zweite Band - in diesem Fall mein Ehrenpreis -
enthält die Postgeschichte von Negri Sembilan, Pahang, Perak und Selangor. Vor allem werden alle Ortstagesstempel und Nebenstempel sämtlicher Orte in diesen Staaten abgebildet und deren Verwendungszeit aufgeführt. Ich werde sicherlich einige Zeit mit dem Studium verbringen, wenn ich auch nicht vorhabe, diese Gebiete zu sammeln.
16-er- oder 12-er-Rahmen ?
Für uns Aussteller ergibt sich derzeit in Mitteleuropa ein Dilemma: die gewohnten 12-er-Rahmen verschwinden allmählich von der Oberfläche, im deutschsprachigen Raum verwendet nur mehr Österreich diese Größe, Deutschland und die Schweiz haben bereits moderne 16-er-Rahmen angeschafft und verwenden diese auch bei den meisten Ausstellungen.
Weltweit sind ohnehin diese 16-er-Rahmen üblich. Allerdings verwenden auch noch einige Länder im Osten Österreichs die älteren Rahmenformate.
Nachdem wir konsequent nach den Regeln der Montforter Schule unsere Exponate aufbauen, d.h. rahmenbegrenzte Kapitel, sind die jetzt vorhandenen Exponateinteilungen nur mehr für Österreich und einige Staaten im Osten geeignet. Daher haben wir daamit begonnen, unsere Exponaten an die neuen Formate anzupassen und die Kapitel auf 16-er-Rahmen zu erweitern.
Das ergibt natürlich die Situation, dass die Exponate nicht mehr für die alten Rahmen geeignet sind, da dann die Kapitelumbrüche teilweise mitten im Rahmen situiert wären.
Drei unserer Exponate sind bereits an die neuen Formate angepasst Man richtet sich's - die sieben Todsünden, Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt neu entdecken und Dilemma Mythos - nämlich auf 12 quadratische Blätter (das entspricht 16 A4-Blättern).
Diese drei Exponate werden daher in Österreich in Zukunft nicht mehr zu sehen sein, außer ...
Erfolgreiches "Transpölten" 2025 in St. Pölten
Vom 26. bis 29. Juni 2025 versammelte sich die Sammlergemeinschaft erneut in St. Pölten zum alljährlichen "Transpölten". Auch dieses Jahr war ich mit großer Begeisterung dabei und blicke auf eine äußerst gelungene Veranstaltung zurück.
Die diesjährigen Vorträge waren wieder einmal von höchstem Interesse und boten wertvolle Einblicke in verschiedene Sammelgebiete. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Wissen und Leidenschaft in der Community steckt. Neben den fachlichen Impulsen war es mir eine besondere Freude, wieder intensive und bereichernde Gespräche mit langjährigen Sammlerkollegen zu führen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Austausch von Erfahrungen und das gemeinsame Eintauchen in die Welt des Sammelns machen "Transpölten" zu einem unverzichtbaren Treffpunkt.
Ein besonderer Dank gebührt den erfahrenen Organisatoren, Günter Baurecht und Hubert Nemec. Ihr routiniertes Engagement und ihre perfekte Planung haben maßgeblich zum reibungslosen Ablauf und zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. Es ist ihrer hervorragenden Arbeit zu verdanken, dass "Transpölten" Jahr für Jahr ein solches Highlight für alle Sammler ist.
Ich freue mich bereits auf das nächste "Transpölten" und auf ein Wiedersehen mit der gesamten Sammlergemeinschaft.
Doppeltes Großgold in Bern: Ein unerwarteter Triumph bei der Multilateralen Ausstellung Bernaba 2025
Manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten - so auch unsere unerwartete Reise zur Multilateralen Ausstellung Bernaba 2025, welche mit einem doppelten Triumph endete.
Ursprünglich hatten wir eine Teilnahme an dieser Ausstellung nicht ins Auge gefasst - auch wegen der Umstände, welche eine Teilnahme verursacht. Letztlich wurden wir aber von Damian Läge überzeugt,
dass eine Beteiligung für uns sinnvoll wäre.
Die Multilaterale als Ausstellungshöhepunkt für die Länder Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien findet jedes Jahr in einem anderen Mitgliedsland statt,
dieses Jahr hat die organisierte Philatelie in der Schweiz eingeladen, 17 Juroren aus den Mitgliedsländern bewerteten die über 200 Objekte. Dass Eva mit ihrem Exponat "Die Post in der Vorphilatelie Europas und ihre Bedeutung für den Versand textiler Muster"
genauso wie Franz mit "Man richtet sich's - die sieben Todsünden" jeweils eine Großgoldmedaille erreichen konnte, womit sich beide Exponate in der oberen Liga etablierten, stellt sicherlich einen
vorläufigen Höhepunkt in der Ausstellungstätigkeit von beiden dar.
Zudem wurde das Exponat von Franz für den Grand Prix der Multilateralen nominiert - was im Leben eines Ausstellers nicht so wirklich häufig vorkommt. Das Exponat hat nicht nur die höchste Punktezahl in der Thematik-Klasse
erhalten, sondern auch noch - gemeinsam mit dem Gewinner-Exponat des Grand Prix - die höchste Punkteanzahl der gesamten Ausstellung erreichen können.
Vermutlich hat jeder von uns bereits einmal auf einem Brief aus Großbritannien oder nach England auf der Vorder- oder Rückseite eine kopfstehende Raute gesehen und sich gefragt, was das wohl zu bedeuten hat. Oft wird dies bei Auktionen fälschlicherweise als „inspectors mark“ beschrieben.
In Wirklichkeit handelt es sich dabei um einen Zählstempel bei kleineren aber auch größeren Postämtern im Vereinigten Königreich. Wie und wann diese aufgebracht wurden, die Formen und auch die Verwendung mit Abweichungen wurden an diesem Abend
anhand eines Ein-Rahmen-Exponates aufgezeigt und diskutiert. Wer also zu dieser bislang wenig bekannten postgeschichtlichen Angelegenheit mehr erfahren wolle, war beim Vortrag über diese kaum dokumentierte Verfahrensweise richtig.
Bei der Verbandsausstellung Oevebria 2025 in Hohenems waren Eva und Franz in der Jury tätig - Franz hat Traditionelle und Postgeschichtliche Objekte juriert, Eva war als Elevin in der Postgeschichte, der Thematik und auch in der Literatur aktiv.
Die Wettbewerbs-Ausstellung im Rang National fand vom 1. bis 3. Mai 2025 im Löwensaal in Hohenems statt: Oevebria
Geschichtenwelten – eine Reise durch Raum und Zeit
Interspar Feldkirch-Altenstadt
Montag, 10. März bis Montag, 24. März 2025
Öffnungszeiten des Großmarktes
• Montag: 07:40–20:00
• Dienstag: 07:40–20:00
• Mittwoch: 07:40–20:00
• Donnerstag: 07:40–20:00
• Freitag: 07:40–20:00
• Samstag: 07:40–18:00
Unsere Geschichtenerzähler führten Sie in eine Welt voller Überraschungen, sie machten die Vergangenheit lebendig und zeigten, wie die Entwicklung der Kommunikation unsere Gegenwart prägt. Was verraten uns alte Briefe und digitale Spuren über uns selbst und unsere Gesellschaft? Eine spannende Geschichte der Kommunikation.
Die Erzähler und ihre Ausstellungsstücke: Eva Zehenter: Die Post in der Vorphilatelie Europas und ihre Bedeutung für den Versand textiler Muster Willi Schmidt: "Bitte lächeln". Ein Streifzug durch die Welt der Photographie Harald Staffler: Wie aus Albert Einstein wurde Franz Zehenter: Aufklärung 2.0
Unsere Ausstellung gab Antworten auf viele Fragen, erzählte aber auch aus der faszinierenden Welt der Kommunikation gestern und heute.
Die Ausstellung war gut frequentiert, zudem haben wir Aussteller etliche besondere Führungen mit ausgewählten Personen durchgeführt. Die Ausstellungen im Interspar Altenstadt sind immer wieder ein Highlight des Philatelie-Jahres.
Franz hat beim Jurorenseminar vom 7. und 8. März 2025 in St. Pölten zwei Vorträge für die Kollegen gehalten: Super Gut Weniger gut - das Einzelblatt über die Bewertung von Einzelblättern
in den Klassen Traditionelle Philatelie, Postgeschichte und Thematik und Die Synopsis - Hilfestellung für alle. Beide Vorträge sind gut angekommen, zweiterer kann auch auf dieser Webseite (Synopsis) eingesehen werden.
Am Freitag, 21. März gab es diesen Vortrag auch beim regelmäßigen Treffen des Philatelie-Clubs Montfort - ausnahmsweise im Rankweiler Hof - um 19:30 Uhr.
Am 3. Dezember 2024 wurde im Vinomnasaal Rankweil um 19:00 Uhr der Band 1 "Ansichten aus Rankweil - die Ringstraße" präsentiert. Die Bilder stammen aus dem Fotoarchiv Herbert Rauch, die Texte wurden vom Gemeindearchiv Rankweil verfasst.
Im Rahmen dieser Präsentation zeigte Eva in 4 Rahmen ihre Postgeschichte von Rankweil - passend zum Thema der Buchpräsentation: die Post befand sich immer in der Ringstraße.
Die Marktgemeinde Rankweil lud an diesem Abend auch zu einer Suppe und einem Umtrunk ein. Die Veranstaltung war bestens besucht.
Im Interspar Altenstadt war unter dem Titel "Ein philatelistischer Blumenstrauß" eine Einrahmen-Ausstellung zu sehen, welche die Vielfalt des Sammelns aufzeigt.
Vom 4. bis 18. März 2024 konnten von uns die folgenden Exponate gesehen werden:
Kennen Sie Schuls ?
Textile Muster ohne Wert
Geheimcode oder Automatisierungshilfe
Vom (un)freien Willen
Gesellschaft und Moderne
The Twopence Blue
Die gestohlene Aufmerksamkeit
Jazz hören und verstehen
Umrahmt wurden diese unsere Objekte von Exponaten unserer Vereinskollegen Bernd Aberer, Markus Aberer, Helmut Schneider, Peter Schmid, Erika Schmidt, Willi Schmidt und Reinhard Weiss.
Die Ausstellungsrahmen gaben einen Einblick in die Arbeit der Aussteller und ihre Exponate. Dazu wurden kurze Biografien der Aussteller und Beschreibungen der Exponate in zwei eigenen Rahmen präsentiert.
Die Ausstellung konnte während der Öffnungszeiten des Shopping-Centers besichtigt werden:
Montag bis Freitag von 7:40 Uhr bis 20:00 Uhr und Samstag von 7:40 Uhr bis 18:00 Uhr
Die Musikarbeitsgemeinschaften Europas veranstalten etwa alle zwei Jahre jeweils in einem anderen Land einen internationalen Wettbewerb um das beste Exponat
aus dem Bereich der Musikphilatelie. Im Jahr 2023 wurde diese Veranstaltung vom Circolo Filatelico Vastophoil 'Rino Piccirilli' in Vasto in Italien druchgeführt.
24 Exponate stellten sich dieser Herausforderung. Eine internationale Jury unter dem Vorsitzenden Koenraad Bracke (Belgien)
bewertete die Exponate. Der Jury gehörte neben den drei Italienern Valeriano Genovese, Rosario D'Agata und Luciano Calenda auch der Schweizer Damian Läge an.
Zwei Exponate wurden mit Großgold bewertet, weitere 4 mit Gold. Den Massari-Preis für das beste Exponat dieser Ausstellung konnte ich mit "Sozialgeschichte des Jazz" gewinnen.
My One-Page Exhibit 2023: Die amerikanische thematische Gesellschaft (ATA) führt in diesem Jahr bereits zum dritten Mal eine interessante Form der Ausstellung durch. Jede Sammlerin und jeder Sammler kann ein Exponat mit einer einzigen Seite ausstellen.
Dabei ist es nicht wichtig, dass das Reglement des Wettbewerbs berücksichtigt wird, noch muss es sich um rein philatelistische Exponate handeln. Mindestens ein philatelistisches Element muss aber auf der Seite vorhanden sein.
Das Grundprinzip ist, dass auf einer einzigen Seite eine Geschichte erzählt wird. Es findet keine Bewertung statt, weder von einer Jury noch durch das Publikum. Die Ausstellung dient einzig und allein der Werbung für die Philatelie.
Die Ausstellung ist auf der WebseiteAmerican Topical Association von Anfang Mai bis Ende Oktober 2023 aufrufbar.
Diese vier Exponate sind dort zu finden: Jazz und Totalitarismus / Langer Hals aus Afrika / Weichspüler für das Ohr / Swing tanzen verboten
Im Interspar Altenstadt stellten wir im Foyer zwei unserer Exponate vom 28. August bis 18. September 2023 aus: "Man richtet sich's - die sieben Todsünden" und "Io Lionardo - durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt neu entdecken".
Umrahmt wurden diese beiden Objekte von Exponaten unserer Vereinskollegen Ernst Raspotnik (Briefmarkensammeln - wie geht das ?), Harald Staffler (Wie aus Albert Einstein wurde), Willi Schmidt (Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt) und Erika Schmidt (Nackt nein danke).
Wie bereits in den Vorjahren herrschte großes Interesse an dieser Ausstellung. Immer wieder betrachteten die Einkaufenden unsere Exponate ausführlich. Wenn wir anwesend waren, ergaben sich auch immer wieder interessante Gespräche.
Die Exponate konnten während der Öffnungszeiten des Shopping-Centers besichtigt werden:
Montag bis Freitag von 7:40 Uhr bis 20:00 Uhr und Samstag von 7:40 Uhr bis 18:00 Uhr
My One-Page Exhibit 2022: Die amerikanische thematische Gesellschaft (ATA) führt in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal eine interessante Form der Ausstellung durch. Jede Sammlerin und jeder Sammler kann ein Exponat mit einer einzigen Seite ausstellen.
Dabei ist es nicht wichtig, dass das Reglement des Wettbewerbs berücksichtigt wird, noch muss es sich um rein philatelistische Exponate handeln. Mindestens ein philatelistisches Element muss aber auf der Seite vorhanden sein.
Das Grundprinzip ist, dass auf einer einzigen Seite eine Geschichte erzählt wird. Es findet keine Bewertung statt, weder von einer Jury noch durch das Publikum. Die Ausstellung dient einzig und allein der Werbung für die Philatelie.
Die Ausstellung ist auf der WebseiteAmerican Topical Association von Anfang Mai bis Ende Oktober 2022 aufrufbar.
Diese fünf Exponate sind dort zu finden: Pascals Wette auf Gott / Der diebische Bote / Minstrels / Dicht gedrängt wie Ziegen / Psst! Geheimnis!
Unter dem Thema Vorarlberger Philatelie im Wettbewerb zeigen wir zwei Exponate, die bei internationalen Ausstellungen bereits Goldmedaillen gewonnen haben. Io Lionardo - durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt entdecken und "Aufklärung 2.0 repräsentieren vom 7. bis 17. Oktober 2022 einen wesentlichen Teil der Thematischen Philatelie bei dieser Werbeschau im Landhaus in Bregenz.
Am 7. Oktober um 17:00 Uhr wird die Ausstellung offiziell eröffnet, der Vorarlberger Landtag lädt dazu ein.
Interspar-Hypermarkt Feldkirch-Altenstadt: Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause bietet der Interspar Altenstadt im Foyer im Erdgeschoss die nun bereits vierte philatelistische Ausstellung. In diesem Jahr sind zwei Exponate von uns zu sehen: "Io Lionardo - durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt neu entdecken" mit 6 Rahmen, "Lebensspuren - Geschichten als Lebensbilder" mit 5 Rahmen und "Man richtet sich's - die sieben Todsünden mit sieben Rahmen.
Ausstellungszeiten: Montag 7. März 2022 bis Samstag 26. März 2022
Montag bis Freitag von 07:40 Uhr bis 20:00 Uhr, Samstag von 07:40 Uhr bis 18:00 Uhr
Diese Ausstellungen werden von den Kunden des Hypermarkts gerne angenommen. Wir erhalten immer wieder eine große Anzahl von Rückmeldungen.
Bilgeri-Kaserne Bregenz: Anlässlich der Langen Nacht der Museen war in der Bilgeri-Kaserne in Bregenz am 2. Oktober 2021 das Exponat "Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg" von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr zu besichtigen.
Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg erlebt postgeschichtlich eine lebhafte und sehr interessante Zeit.
Nach der Schließung sämtlicher Auslandsposten mit dem Eintritt in den Weltkrieg baute die Türkei ihr eigenes Postnetz aus, zudem musste die Zensur und eine Feldpost organisiert werden.
Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten wurde anfangs durch die Deutsche-Militär-Mission und die Deutsche-Marine-Schiffspost, später auch durch deutsche und österreichische Feldpostämter befördert.
Mit Ende des Krieges etablierten die Besatzungsmächte wiederum eigene Postämter.