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Aktuelles

Rückblick auf die EXPHIMO 2026: Ein starkes Signal für die thematische Philatelie
Über das diesjährige Pfingstwochenende wurde die EXPHIMO 2026 zu einem hochsommerlichen Magneten für Briefmarkenbegeisterte. Trotz der großen Hitze, die den Anwesenden einiges abverlangte, blickt die Szene auf zwei Tage thematische Philatelie pur zurück – Tage voller Fachcharakter, Wiedersehensfreude und konstruktivem Austausch.

Vielfalt im Wettbewerb: Von Profis bis Einsteigern
Die Ausstellung präsentierte sich in diesem Jahr bemerkenswert vielschichtig. Neben den 25 hochkarätigen Exponaten im Hauptwettbewerb setzte die EXPHIMO gezielt auf Nachwuchs- und Formatförderung: Spezielle Einsteiger- und Ein-Blatt-Exponate boten auch Neulingen oder Sammlern mit fokussierten Nischenthemen eine attraktive Bühne. Flankiert wurde die Schau von einer Reihe interessanter, spezialisierter Händler, die das Herz vieler Sammler mit gezielten Fundstücken höherschlagen ließen.

Juryarbeit auf hohem Niveau
Hinter den Kulissen und an den Rahmen wurde intensiv gearbeitet. Die hochkarätig besetzte Jury garantierte eine fundierte und faire Bewertung:
Jury-Vorsitz: Franz
Jury-Team: Eva gemeinsam mit Werner Meyer und Guy Jungblut
Jury-Sekretär: Carlo Lonien
Die Atmosphäre im Gremium war geprägt von einer konstruktiven und kollegialen Arbeit, was sich schlussendlich in einem absolut objektiven und nachvollziehbaren Ergebnis widerspiegelte. Wie es sich für eine gesunde Wettbewerbskultur gehört, spiegelte das Echo der Aussteller die gesamte Bandbreite wider: Einige zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Bewertungen, während andere etwas weniger glücklich nach Hause gingen – ein normaler und anspornender Nebeneffekt jeder ambitionierten Schau.

Fazit: Der wiederbelebte Treffpunkt
Die EXPHIMO 2026 hat bewiesen, dass sie lebt. Sie fungierte an diesen zwei Tagen als der dringend benötigte, wiederbelebte Treffpunkt der Thematiker.

Ausblick:
Alle diese Umstände – von der Qualität der Exponate über die professionelle Jury bis hin zum regen Austausch – haben das klare Potenzial, die EXPHIMO dauerhaft wieder zu einem jährlichen Mittelpunkt für alle Thematik-Interessierten zu machen.

Glanzvoller Auftritt und Ehrung bei der EXPHIMO 2026
Ehrenpreise für besondere Exponate
Auch abseits des offiziellen Wettbewerbscharakters wussten Eva und Franz das Publikum und die Fachwelt zu begeistern. Für ihre Teilnahme „außer Wettbewerb“ wurden zwei außergewöhnliche Exponate jeweils mit einem kleinen Ehrenpreis gewürdigt:
Eva faszinierte die Besucher mit ihrem Exponat „IO Lionardo - durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt neu entdecken“. Die tiefgründige philatelistische Aufarbeitung nahm die Betrachter mit auf eine inspirierende Reise durch den Geist des Universalgenies.
Franz überzeugte auf ganzer Linie mit seinem Exponat „Dilemma Mythos“. Seine packende und thematisch präzise Darstellung zog die Blicke auf sich und setzte ein echtes Ausrufezeichen auf der Ausstellung.

Das Philcolux-Abzeichen in Silber
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Philcolux-Abzeichens in Silber. Diese hochkarätige Auszeichnung erhielt Franz für herausragende Verdienste und bemerkenswerte Beiträge zur thematischen Philatelie sowie im Interesse der Weiterentwicklung des Salon Philatélique EXPHIMO. Das würdigt das tiefe Engagement und die philatelistische Exzellenz, die unsere Gemeinschaft nachhaltig prägen.

Nachgeholte Verleihung der Dr. Joerger-Medaille
Im Vorfeld der Preisverleihung der TROGAPHIL 2026 gab es einen besonderen Moment der Anerkennung: Franz wurde offiziell die Prof. Dr. Joerger-Medaille überreicht. Damit wurde eine Auszeichnung vervollständigt, die ihm bereits im Rahmen der NAPOSTA 2025 zugesprochen worden war.
Hintergrund der Auszeichnung: Die Prof. Dr. Joerger-Medaille zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen innerhalb der deutschen Philatelie. Wer sie erhält, spielt in der "Champions League" der Motiv-Philatelie.
Fokus: Die Medaille würdigt herausragende thematische Exponate.
Qualität: Sie wird in der Regel nur in Verbindung mit hohen Medaillenrängen vergeben und unterstreicht die außergewöhnliche Tiefe und Aufarbeitung einer Sammlung. Jeder Sammler kann diese nur einmal im Leben erhalten.
Namenspatron: Benannt nach Prof. Dr. Alois Joerger (1898–1966), einer prägenden Figur des Landesverbands Südwest im BDPh sowie Vizepräsident der FIPCO.
Ein verdienter Erfolg für Franz: Dass die Übergabe nun bei der TROGAPHIL 2026 stattfand, unterstreicht die Kontinuität und Qualität seiner Arbeit. Die Medaille ist nicht nur ein Beleg für sein philatelistisches Fachwissen, sondern auch für seine Fähigkeit, ein Thema so aufzubereiten, dass es höchsten Ausstellungsstandards gerecht wird. Franz freut sich sehr über diese hochkarätige Anerkennung seiner Forschungs- und Ausstellungsleistung!

Was mit dem Ein-Rahmen-Objekt unter dem Titel 'Don't Panic' und dem Vortrag beim Vereinstreffen begann, hat sich schnell zu einer größeren Leidenschaft entwickelt: Mein Ziel ist nun ein Wettbewerbsexponat mit acht Rahmen. Konzept und Gliederung standen im Handumdrehen, und die ersten Blätter nehmen bereits Gestalt an. Besonders der zweite Rahmen, 'Die Anatomie des Verschüttens', wird immer greifbarer. Dank meines eigenen Fundus, der Unterstützung meiner Vereinskollegen und gezielter Internetrecherche konnte ich das passende Material bereits zusammentragen und integrieren. Damit Ihr einen Eindruck bekommt, in welche Richtung die Reise geht, zeige ich Euch hier vorab einige Blätter des zweiten Rahmens. Viel Spaß beim Entdecken!


Ein Juwel verschwindet, ein Brief bleibt – und die Logik übernimmt das Kommando..
Begleitet mich nach Blackwood Manor, wo die Welt der Hochphilatelie auf die messerscharfe Kombinationsgabe von Agatha Christie trifft. Inmitten von aristokratischem Hochmut und der Gier leidenschaftlicher Sammler geschieht das Unmögliche: Ein spektakulärer Raub im Dunkeln hinterlässt nicht nur eine zertrümmerte Vitrine, sondern auch ein philatelistisches Rätsel, das tiefer in die Vergangenheit führt als gedacht.
Dieses außergewöhnliche Exponat befindet sich aktuell im Aufbau. Ich lade Euch ein, den Entstehungsprozess hautnah mitzuverfolgen: Ab sofort präsentiere ich exklusive Fragmente und Vorab-Einblicke in die acht Rahmen dieser Geschichte.
Erlebt mit mir:
📍 Philatelistische Raritäten als stumme Zeugen eines Verbrechens – von der seltenen Penny Black bis hin zu technischen Vorführstempeln der 1930er Jahre.
📍 Das philatelistische Alibi: Agatha Christie nutzt die unbestechliche Logik der Philatelie, um die arrogante Maskerade scheitern zu lassen.
📍 Das Urteil: Eine Geschichte über Rache, Gerechtigkeit und den wahren Wert eines Dokuments.
Das Spiel hat begonnen. Die ersten Blätter sind bereits für Euch ausgelegt...


Fündig geworden! Neues für unsere Exponate
Für Sammler wie uns ist der Advent oft die spannendste Zeit des Jahres. Es ist die Hochphase der Auktionen, in der so mancher verborgener Schatz wieder ans Licht kommt. Auch wir waren (elektronisch/online) unterwegs und haben unsere Sammlungen um einige außergewöhnliche Stücke erweitert. Nun beginnt der Teil, den wir besonders lieben: der Einbau des Materials in unsere Exponate. Wir werden das Umfeld recherchieren, die Belege entsprechend platzieren und die Erläuterungstexte daran anpassen. Wir möchten Euch an diesem Prozess teilhaben lassen. In den kommenden Wochen stellen wir unsere „Beute“ vor und zeigen, was diese Stücke so einzigartig macht.
Bleibt neugierig! - hier die ersten Beispiele:

Tipps für Aussteller

Ein Bestandteil von Wettbewerbsexponaten ist neben einer Liste der interessanten Stücke auch eine sogenannte 'Synopsis', umgangsprachlich auch 'Werbeblatt' oder mit einem modernen Begriff aus der Filmindustrie auch 'Teaser' genannt. Als kleine Hilfe soll an dieser Stelle die Synopsis zum Exponat Man richtet sich's - die sieben Todsünden aufgerufen werden können. Möglicherweise ist auch eine Liste der besonderen Stücke interessant, vor allem sollen hier die Verweise auf das jeweilige Exponatblatt aufgezeigt werden. Eine dritte Begleitdatei ersetzt das Titelblatt, vor allem da aufgrund der besonderen Gliederungsform nach der Montforter Schule die Detailgliederung sich auf die jeweiligen Einleitungsblätter der einzelnen Rahmen verteilt.

Ausstellungen mit unserer Beteiligung

Postfiliale Rankweil: Unter dem Titel "Geschichten mit Philatelie" stellen wir in der Postfiliale Rankweil seit 2017 drei Rahmen (seit 2023 nach einem Umbau reduziert auf 2 Rahmen) aus unseren Exponaten aus. Die Inhalte der Rahmen werden monatlich ausgetauscht. So unterschiedliche Themen wie die Postgeschichte von Rankweil über die Errungenschaften von Leonardo da Vinci, die Geschichtenerzähler bis zur Moderne, die Sozialgeschichte des Jazz, die ursächlichen Verhaltensweisen der Menschen, die Moderne mit ihren sozialen Netzwerken, das Dilemma der Mythen bis hin zu traditonellen philatelistischen Themen aus der Postgeschichte oder dem klassischen Sammeln von Briefmarken sollen die Besucher der Postfiliale informieren, unterhalten und auch die Wartezeiten für die Kunden der Postfiliale verkürzen. Ergänzend präsentieren wir Ein-Rahmen-Exponate, die im Zeitverlauf als neue Impulse unsere Ausstellung vervollständigen.

Postfiliale Lustenau: Unter dem Titel "Philatelie Lust(enau)" stellen wir in der Postfiliale Lustenau ebenfalls seit 2017 drei Rahmen aus unseren Exponaten aus. Die Inhalte der Rahmen werden monatlich ausgetauscht. Die Ausstellungen in Lustenau folgen ähnlichen Prinzipien wie in Rankweil und sollen Lust auf Philatelie machen.


Neu in unseren Exponaten